Die Nase arbeitet mit

„Geruchsbelästigung, Asthma und Allergien im beruflichen Alltag.

Ich habe ein Problem das man mir nicht ansieht. Meistens jedenfalls nicht. Und auch dann, wenn es akut wird, ist es nicht beeindruckend. Ich falle bei einem Asthmaanfall nicht ohnmächtig zu Boden. Mein Kopf wird nicht blau und ich schnappe auch nicht nach Luft. Es fühlt sich einfach so an, als würde jemand meine Brust zusammendrücken. Auf Höhe des Schlüsselbeines. Als würde jemand auf mir sitzen und einfach nicht mehr runter gehen.

Ich habe dieses Problem seit der Abiturzeit. Ich war bei verschiedenen Pneumologen, habe einen tollen Hausarzt und verschiedene Sprays die ich manchmal jeden Tag nehmen muss oder nur im Notfall. Bei Asthma Bronchiale ändert sich das häufig mal.

Eine große Veränderung gab es als ich Schwanger wurde.

Als erstes erkundigte ich mich, ob ich als Schwangere noch Kaffee trinken darf (ja). Der nächste Gedanke war mein Asthmaspray. Ich brauche es nicht oft, aber wenn ich es brauche dann ganz dringend. Zunähst habe ich gegoogelt und mein Hausarzt hat die Erkenntnis bestätigt: Das Notfallspray sollte man während der Schwangerschaft nicht verwenden, denn ein Wirkstoff daraus ist plazentagängig (tolles Wort) und könnte also das Kind beeinträchtigen und im schlimmsten Fall Wehen auslösen (nicht gut). Ganz verboten ist das Spray in dem ersten und dem letzten Schwangerschaftsdrittel.

Jetzt wurde mein Problem zu einer Angst.

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