Warum Nachhaltigkeit für Viva la Eat ein Thema ist

Stadtgarten Nürnberg 2013

Bio, Ökologie und Nachhaltigkeit ist für mich in den letzten 3 Jahren ein wichtiges Thema geworden. Durch die Unverträglichkeiten wurde ich gezwungen über Dinge nachzudenken, die mir davor gar nicht so im Bewusstsein waren.

Mein Einkauf orientierte sich zunehmend in Richtung Bioprodukte und in den Bioladen. Auch im Haushalt zogen umweltverträglichere Wasch- und Putzmittel ein. Die Veränderung kam nach und nach und es stellte sich bei vielen Lebensmitteln heraus, dass die Bioprodukte durchaus eine bessere Bekömmlichkeit aufwiesen. Das neue Waschmittel und Putzmittel sorgte nicht mehr für den seit Jahren immer wieder auftretenden Hautausschlag und Atemnot.

Als ich Viva la Eat vor einem Jahr gegründet habe, war für mich klar, dass es eine klare Ausrichtung geben wird und auch geben muss. Für’s Geschäft aber auch für mich ganz privat.

Die Büromaterialien von Viva la Eat sind „nachhaltig und gut“ von der Firma Memo. Vom Papier bis zum Ordner, von der Tasche bis zur Klarsichtfolie.

Zum Waschen und Spülen habe ich die Produkte von Alvito, nachdem ich festgestellt habe, dass in den „Bio“ Handspülmitteln doch tatsächlich Weizenprotein enthalten ist, was mich schon etwas erschreckt hat. Nicht gerade die gute Lösung bei Glutensensitivität oder Zöliakie. Mit den Produkten von ALVITO bin ich super zufrieden und total begeistert. Ohne Duftstoffe, Volldeklaration und super sparsam im Verbrauch. Ein Grund, warum ich das Angebot gerne angenommen habe, diese Produkte auch zu verkaufen. Der Kauf eines Wasserfilters war letztlich eine logische Konsequenz meiner KPU (Kryptopyrrolurie). Wenn der Körper ein Problem mit der Entgiftung hat, macht es ja durchaus Sinn, weniger Giftstoffe hinein zu füllen. Ab sofort keine Kistenschlepperei mehr, sondern gefiltertes Leitungswasser zum Trinken, aber auch zum Kochen.

Ich habe mich auch immer mehr damit auseinandergesetzt, welche Gruppen es in Nürnberg gibt, die sich für eine gesündere, ökologischer, vielleicht auch ein klein wenig für eine „bessere Welt“ einsetzten. Für den privaten Bereich bin ich auf Bluepingu gestoßen, der Verein stellt in der Region so einiges auf die Beine und setzte die Idee eines Stadtgartens in rasantem Tempo um. Heute genieße ich die Zeit dort, das Gärtnern und vor allem das Seele – baumeln – lassen nach einem Arbeitstag.

Die Bio–Verbraucher bieten ein Verzeichnis für den Bioeinkauf und ökologische Anlaufstellen, sie schaffen somit einen guten Überblick.

Die BioMetropole der Stadt Nürnberg fördert Bio-Lebensmittel und auch Unternehmen aus der Bio-Branche. Sie setzt sich für gesunde Ernährung und regionale Wirtschaftskreisläufe ein. Es gibt regelmäßige Treffen, bei denen ich mich einbringen kann und so Teil einer Veränderung sein kann.

Die BioInnung ist ein Verein, der die Bio-Unternehmen zusammen an einen Tisch bringt. Vernetzen, sich Unterstützen und Synergieeffekte bilden für mehr Nachhaltigkeit.

Für mich bedeutet Nachhaltigkeit nicht nicht nur etwas für die Umwelt zu tun. Nachhaltigkeit sehe ich auf ganz vielen Ebenen und zu allererst ganz klein bei jeder Person selbst. Nachhaltigkeit im Bereich Gesundheit und Ernährung. Wenn ich mich nachhaltig ernähre, dann bin ich beschwerdefreier, denn ich orientiere mich an Lebensmitteln, die mir gut tun, Energie liefern, mich stärken. Lebensmittel, die weniger Pestizide enthalten, umweltfreundlicher produziert werden und nicht unbedingt um die ganze Welt reisen mussten, um bei mir auf dem Teller zu landen. Ein Bewusstsein für regionale und saisonale Produkte. Nachhaltigkeit heißt für mich auch, gesund und fit zu sein. Nachhaltig gesund, und wenn ich dafür ein Bewusstsein entwickel, mich mit Produktionswegen, Inhaltsstoffen und Lebensmittelzusatzstoffen beschäftige, so komme ich mehr und mehr im Bereich biologisch, ökologisch an. Natürlich gibt es in diesem Bereich auch schwarze Schafe und viele Gegenargumente, ist es doch aber vielleicht auch meine ganz persönliche Einstellung und Lebensweise, die etwas verändern kann.

Viele Möglichkeiten und Chancen, sich auf einen „grüneren“ Weg zu begeben. Ich möchte euch mit diesem Blogartikel die Möglichkeiten aufzeigen, die es in jeder Stadt und Region gibt, sich in diesem Bereich aktiv zu engagieren. Ganz privat, aber auch für Unternehmen.

Viva la Eat hat eine klare Ausrichtung gefunden und setzt sich für eine nachhaltige Lebensweise für sich und seine Kunden. Das spiegelt sich im Arbeitsmaterial wieder aber auch im Umgang mit Menschen. Aus diesem Grund biete ich Menschen in schwierigen finanziellen Situationen auch das Soziale Honorar an.

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