Der Buchweizen

Buchweizen gehört zu den Knöterichgewächsen, verwand mit dem Sauerampfer und Rhabarber. Seinen Namen bekam er weil die kleinen, dreikantigen Früchte an die Bucheckern erinnern.
Buchweizen kommt ursprünglich aus Nepal, wurde in ganz Asien gezogen und ist auch heute noch in China und Russland ein wichtiges Nahrungsmittel.
Auf kunstgedüngten Erdboden gedeiht Buchweizen so gar nicht. Was ich persönlich als eine äußerst positive Eigenschaft empfinde.

Was steckt drin:

Reich an Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Vitamin B1, B2, B3, E und Spuren von Kupfer und Kobalt.
Die biologische Wertigkeit ist höher als bei allen Getreidearten. Die Körner sind zwei-bis dreimal reicher an den lebenswichtigen Eiweißbausteinen Lysin, Arginin und Tryptophan .
Buchweizen liefert viel Lezithin, sowie sekundäre Pflanzenstoffe (Phenolsäure und Phytinsäure), daher vertragen Menschen mit einer Histamin-Unverträglichkeit Buchweizen oft nur in geringen Mengen oder eben gar nicht, was sehr schade ist, da ja sehr reich an Vitalstoffen.

Verträglichkei, soweit ich es herausfinden konnte:
Histamin: 0-3 mg/kg
Fruktose: 0,02 g/ 100g (F/G:1)
Sorbit: 0g / 100g
Saccarose: 0g / 100g
Laktose: 0g / 100g
Salicylat: 0 mg/kg
glutenfrei

Wie sind eure Erfahrungen mit Buchweizen und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten?
Ich persönlich vertrage in nur anteilig als Mehl in geringen Mengen, ansonsten macht er einen mächtigen Blächbauch.

Freue mich auf eure Kommentare.

One Reply to “Der Buchweizen”

  1. Danke für die umfangreiche Info zu den gesunden Inhaltsstoffen! Jetzt esse ich ihn noch lieber!
    Als gekochten Brei morgens, als Beilage zu Gemüse, als Suppe, Buchweizenpfannkuchen.
    Ich merke auch, dass ich ihn sparsam dosieren muss und wusste nicht, dass er Histamin liefert :-/
    Ich hörte mal, er sei basisch, was ja schön ausgleicht.

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